|
Felix
Füller
LK E/Ek
Seit
1989 schafft es Felix Füller, dem peripheren Mit-telpunkt des Landkreises
(Schlimpfhof)
zu entkommen, und bis in die “Großstadt” (B.K.) vorzudringen. Anfangs
noch mit dem Bus, bahnte er sich später mit seinem Bruder den Weg dorthin,
bis er schließlich selbst Fahrver-antwortung übernahm.
Erstes motorisiertes Gefährt war sein legendärer “Blitz”,
ein knallrotes, “etwas” frisiertes Mofa (50 km/h waren nach eigenen Angaben
schon drin, auch wenn der Tacho nicht funktionierte), welches er selbst
bei Regen und Schnee mit “zweckmäßiger” Kleidung (2 Hosen, 3 Jak-ken,
Schal...) einsetzte. Ab dem 18. Lebensjahr wurde er durch einen silbergrauen
Golf (`s Gölfle) wetterunabhän-giger.
Dieser Golf half ihm auch die Entfernungen zu den Fuß- ballplätzen der
Region zu überwinden, wo er vornehmlich erst in Schweinfurt anzutreffen
war, bis ihn der Rennomierklub aus dem Grabfeldgau, der TSV Großbardorf,
verpflichten konnte. Sein Vorhaben dort für den Aufstieg in die Bayernliga
zu sorgen, verhinderte jedoch erst einmal ein Kreuzbandriß im Juli, der
ihn ein halbes Jahr zum Zuschauen verdonnerte. Dies hinderte ihn jedoch
nicht daran, sich bei den zahlreichen Siegesfeiern einen “Stammplatz”
zu erkämpfen.
Hier untermauerte er seinen von Frau Ahnert erhaltenen Titel als “Alko-King”.
Dazu kam noch der Titel eines “Hefe-Königs”,
denn diese nahrhafte Getränk (siehe Bauch) hat es ihm besonders angetan.
So erzielt er in dieser „Sportart“ häufig zweistellige Ergebnisse. Diese
Menge machte ihm jedoch bis jetzt kaum zu schaffen, so daß man seine “Aussetzer”
an einer Hand abzählen kann.
Einer davon ereignete sich auf der Discoheimfahrt. Hier machten ihm der
Alkohol und die weibliche Begleitung derart zu schaffen, daß ein kurzer
Zwischenstop auf einer Schweinfurter Autobahnbrücke und ein längerer bei
einer Tankstelle zwecks Autorei-nigung nötig waren.
Um auch in der Somme rpause
nicht auf dem Trockenen zu sitzen, war er mit F.B. aus G. Ausrichter mehrerer
idyllischer Feste im unberührten Rhöner Hinterland von Platz. Eine dieser
Feiern war auch Ausgangspunkt für seine Liaison mit einer leider häufig
geschmacklos gekleideten Luft- und Raumfahrtstudentin, die ihn über seinen
Kreuzbandriß hinweg tröstete, obwohl er eben diese Beziehung vorher selbst
lange ausgeschlossen hatte. Im Umgang mit den Frauen wurde auch ein anderes
Phänomen sichtbar.
So fiel es auf, daß er seltener im Gespräch mit seinen Freundinnen, als
mit anderen Frauen gesichtet wurde. Schließlich braucht er ständig seinen
Freiraum und läßt sich niemals an die kurze Leine legen. In seiner Art
und Weise und in seinen Aussagen ist er zudem stets auf äußerste kompromißlos,
aber dennoch mitfühlend!!!
Zitat:
FF: - Was is’n überhaupt mit Dir los?
TB: - Ach wenn ich voll bin, krieg ich immer meine Depri-Phase!
FF: - Ja, dann sauf halt net so viel!!
Des weiteren verwandte er
mindestens genauso viel Zeit auf seine Kumpels wie auf seine Freundinnen.
Auf Unver-ständnis bei seiner letzten stieß sein Wunsch nach dem Abi zum
“Ballermann” auf Mallorca zu fahren,
was seit jeher sein Jugendtraum war (“Da fährt man doch eigentlich hin,
wenn man keine Freundin hat.”).
Daß Felix jedoch ohne Frauen niemals auskäme, beweist wohl die Tatsache,
daß er es bisweilen vorzieht auf die Damen- anstatt auf die Herrentoilette
zu gehen. Dies hat er nämlich nicht nur einmal fertiggebracht. Ansonsten
zeigte er sich auch stets reiselustig. So werden uns allen die Reisen
an den “Balaton” und mit dem Praha-Büssle
in Erinnerung bleiben...
Weiterhin viel Glück auf Deinem weiterem
Lebensweg, ein erfolgreiches Sportstudium und auf daß Du ewig in Schlimpfhof
bleiben kannst.
|