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Sabrina Förtsch
LK’s Englisch/Erdkunde
„Hallo Briiiinchen, guten
Morgen!“ - „Laß’ mich zufrieden!“
So - oder noch freundlicher - wird einem als
gutgelaunte Mitschülerin schon früh morgens der Tag versaut (und trotzdem
geht jeden Morgen die Sonne auf). Spätestens nach der täglichen
Milch-schnitte-, Kaba-, Spezi- und Laugenstangenration (Reihenfolge variiert
gelegentlich!) ist sie für die Welt wieder ansprechbar.
Doch auch nie lange, denn zuviel des Guten schadet nur - dann doch lieber
Bardi und Zitat: „Jetzt erstmal `n Bier.“ Das fließt natürlich am besten
mit ihrer Busen-freundin Clöd und einer Schar trinwilliger Kumpels (Gibt
es sie etwa doch, die Freundschaft zwischen Mann und Frau?). Anzumerken
ist außerdem, daß keine der beiden Blondinen der männlichen Begleitung
auch nur im geringsten nachsteht. Freitags werden derartige Gelage bevorzugt
im Down Under ausgetragen.
Rauchschwaden, schlechte Luft und Bier halten zwar von Unterrichtsbesuch
ab, scheinen aber dennoch zur optimalen Teintregulierung zu dienen. Nivea
und Schokolade am Tag danach (bzw. eigentlich immer) unterstützen das
Ganze.
An dieser Stelle ein Geheimtip für alle Frauen, die so werden wollen wie
Sabrina (nix mit „work that body“). Die neue, superschnelle Blitzdiät
der Schwester S.:
Frühstück: - Nichts, und wenn dann nichts Gesundes
Mittagessen: - Pizza kleine Zwischenmahlzeiten: - massenhaft Schokolade
u. tütenweise Chio Chips Abendessen: - 10 Bier
Als Spülung für zwischendurch empfiehlt Sabrina Coca Cola (bitte das Original!)
Anschließend läßt Sabrina ihre angefressene Figur bei gelegentlichen Fit-Inn
Auftritten bewundern. Beim Training wird sie oft von ihrem Beschützer
begleitet, und vor allem angespornt, der gleich-zeitig auch Funktion als
Bodyguard und Türsteher hat, und seine Tapferkeit als Bosniensoldat unter
Beweis stellt. Vielleicht folgt sie ihm ja noch nach, als GI Sabrina,
in Tarnhose und mit erträumter Glatze (Skunk Anansie läßt grüßen!).
Falls nicht, so bleibt ihr zuhause wenigstens noch Zeit genug anderen
ihre platonischen Freunde zuzuschieben. Ein typisches Brasinchen-Konzept
lautet etwa so:
1. Abfüllen („Komm’ schon, eins geht noch.“).
2. Dezente, unauffällige Anspielungen, sowie Ausquetschen der beteiligten
Personen.
3. Überwachen des weiteren Geschehens, um ein Mißlingen auszuschließen.
L eider
sind nur ihre Versuche nicht immer von Erfolg gekrönt. Ausnahmen bestätigen
die Regel. Ihren eigenen Traumvorstellungen von perfekten Mann mit Knackarsch
wurde bisher leider auch noch keiner gerecht. Früher waren es noch langhaarige,
rassige Indianer auf Motorrädern, inzwi-schen hat sie ihre Ansprüche erheblich
zurückgeschraubt. Jetzt tut’s auch schon ein kahlköpfiger Kleinwagenfahrer.
Ob Panda oder Polo, jeder war ein Prolo! Beachtenswert ist auch ihr bisheriger
Karriereverlauf. Trotz schulischer Aktivitäten blieb noch genug Zeit sich
mehrmals die Woche ins Solarium zu stellen, um dort ihren Lebensunterhalt
zu verdienen. Dieser Nebenjob ist wohl auch die Erklärung dafür, daß Sabrina
Sommer wie Winter immer braun gebrannt durch’s Leben zieht. Erst vor kurzem,
hat sie ihren sonnigen Job an den Nagel gehängt, um jetzt doch lieber
Wohnaccessoires zu verkaufen.
Ob sie dabei auch nach dem Abi bleiben wird, oder ob sie sich doch noch
irgendwann ihrem Traumstudium Graphikdesign widmet (vielleich nach einer
passenden Lehre) steht noch in den Sternen.
Aber egal was Du noch vorhast, Brinchen,
wir wünschen Dir viel, viel Glück und paß’ immer gut auf Dich auf!
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