Manchmal braucht Daniel auch Nachhilfe, um fröhlich zu seinLKs: WR, E ...Geb.: 27.08.78

 

Daniel Arnold
- Kleiner Mann Ganz Groß




Daniel von vorneEin zwerg wuselt durch die Unter- und Mittelstufe; bei genauer Betrachtung gibt sich dieses kleinwüchsige Etwas mit Sandalen zu jeder Jahreszeit, Tennissocken, die von den Zahnstocherbeinchen abstehen, das seine kompletten Ersparnisse in einem vielfarbig leuchtenden Sparkassenweltspartagsbrustbeutel vor sich herträgt und sich von der Umwelt durch eine bunte, selbsttön-ende Brille abschirmt als Daniel Arnold zu erkennen. Schon zu dieser Zeit führte das putzige Wesen des öfteren unnötigen, lästigen (weibl.) Ballast mit sich.
Erst mit der 11. Klasse gelang es unserem Daniel sich nicht nur gegen miese Mitschülerhänseleien (Deo) zu behaupten, sondern auch, diesen Ballast abzuschütteln.
Daniel auf der legendären Wahler-Schlager-Party:  noch kultiger als Guildo hOrn !Da er als Haushaltshilfe nicht zu gebrauchen war, schickten ihn seine Eltern von nun an ins Fitness-Stu-dio. Neben dem Herumwuchten von mehr oder weni-ger schweren Gewichten, gab er sich dort jedoch auch häufig den (visuellen) Freuden der Sauna hin.

Auch wenn es der Lehrersohn mit Nachdruck abstritt, erkannte man schon hier, wie sich eine Beziehung zu einer Schlümbicher (noch) Jungfer* anbahnte, die es erklärterweise auf mehr als nur Nachhilfe bis nachts um Drei abgesehen hatte. Irgendwann steckte er al-lerdings so fest drin, daß er selbst zugab, "ich komm` da nix mehr raus!"
Dennoch ist Daniel sicher kein "Erstbester"; trotz vieler Versuche unserer-seits, ihn zum wahren Glauben zu bekehren, sagt Daniel als "straighter" inmitten des Sündenpfuhls von Budapester dem Alkohol nur äußerst spärlich zu... ist daher als Fernfahrer ein gerngesehener Gast (Danke fürs Mitnehmen!).

Im Musikverein gibt er mit seiner durch ganz Wald-fenster hörbaren Trommel den Ton an, als KJG-Grup-penleiter holt er die Dorf-jugend von der Straße und als passionierter Hun-dehalter kümmert er sich fürsorglich um den Staub-we
del mit gebrechlichen Beinen (brach sich beim Hochspringen alle vier Beine!); bevor sie verschieden, ergänzten auch noch ein Frettchen (!) und ein Kanarienvogel seinen Streichelzoo.
Stets hilfsbereit hängt er oft stundenlang am Telefon, bevorzugt mit Hel-gard, hat dank ISDN immer gleich eine persönliche Begrüßung parat und zieht sich nicht nur hierbei die Kritik seiner Mutter Sigma... äh, Digna zu.
Diese erinnert ihn gern und häufig daran, daß es noch dieses Jahr ein Abi zu schreiben gilt. Daher ist Daniels Nutzungsrecht für die beiden elterli-chen, inniggeliebten Hondas gelegentlich eingeschränkt, noch zumal er schon einen zeitlos schönen Civic ins Grab gebracht hat. Doch zur Ver-wunderung seiner Mitschüler erwarb Familie Arnold gleich noch so ein ästhetisches Meisterwerk.
An zwei Markenzeichen ist Daniel eindeutig identifizierbar : seine treuesten Freunde, das Paar kackbraune Schuhe, die Daniels Meinung zufolge univer-sell kombinierbar sind. Sie begleiten ihn von Freundin überDaniel glänzte auch in Berlin als Trendsetter der Szene-Peoplejegliche Disco (Zahlbach) bis in die Deutsche Staatsoper Berlin; das andere Kennzeichen ist seine mei-sterliche Gestaltungsfertigkeit mit dem Kau-gummi. Eine besondere Freude bereitet es ihm, ein und denselben Orbit in die unmög-lichsten Formen zu werkeln und verschiedene Möbel mit ihm klebend zu verbinden, dem Ge-schmack des Kaugummis tut diese Folter an-scheinend keinen Abbruch - Daniel kaut ihn lang, so lang, so extra lang.

Der alte Bastler (Cessna-Modelle & Alarman-lagen) und Computer-Freak (Karriere vom C64 bis zum Pentium PC) erfreut uns häufig mit seiner Unentschlossenheit. Hat sich Daniel nach stundenlangen Abwägen aller Eventualitäten zu einer Entscheidung durchgerungen, wird sie auch schon bald wieder verworfen. Deshalb ist es nicht besonders empfehlenswert ihn beim Einkaufen zu begleiten oder ihm überhaupt irgendwelche Auswahlmöglichkeiten offenzulassen, will man noch vor Sonnenuntergang irgendwohin.

Wer Daniel noch nicht näher kennen sollte, dem legen wir hiermit dringend ans Herz, Kontakt aufzunehmen. Ohne diesen treuen Freund wäre unsere Welt nicht vollständig!

 

Mach's gut und Viel Erfolg bei allem was Du anpackst! Bleib' uns erhalten !


*nur gerüchtehalber wollte sie den Stichtag nicht verpassen.

 


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daniel arnold
URL: http://www.abitur98.de/arnold.htm
update: 09.02.1999
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