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UI-CUP

 

FC BASEL

HAMBURGER SV

BEITRAG AUS BASEL

PRESSESTIMMEN

1) FCB-Fans rasteten aus

 

Das Drittrunden-Rückspieli m Ul-Cup des FC Basel gegen den Hamburger Sportverein (HSV) hatte am späten Abend in Basels Innerstadt ein übles Nachspiel mit Schlägereien, die von FCB-Fans angezettelt wurden. Zwei Verletzte mussten ins Spital eingeliefert werden.

Um 14.45 Uhr kam am Sams-tag am Badischen Bahnhof ein Zug an, mit dem etwa 100 HSV-Fans für das Rückspiel ihres Klubs in der dritten Runde des Ul-Cups gegen den FC Basel angereist waren. Ein HSV-Fan habe zurückgewiesen werden müssen, weil es auf der

Fahrt nach Basel zu einer Schlägerei gekommen sei, sagte gestern Paul Böhringer, Wachtmeister des Bereitschaftszuges der Basler Kantonspolizei auf Anfrage. Er hatteam Samstag die Örtliche Einsatzleitung für das Fussballspiel auf der Schützenmatte. Der Zug sei dann weiter zum Bahnhof SBB gefahren, wo die deutschen Fans empfangen und von der Basler Polizei zu zwei Bussen geführt wurden, die sie ins Stadion Schützenmatte brachten. Ruhe im Stadion , Im Stadion selbst sind dann die Fans erst kontrolliert worden, darauf wurden die einheimischen und die deutschen Anhänger laut Böhringer durch eine Sicherheitszone voneinander getrennt. Bis dahin und auch bis Spielschluss sei alles ruhig verlaufen, sagte der Einsatzleiter. Im Anschluss an den von den Hanseaten gewonnenen Match fuhren die HSV-Fans mit Tram und Bus in die Innerstadt - so auch die FCB-Fans. Vorsorglicherweise habe die Polizei zwei sogenannte "Ordnungstaxis" in die Innenstadt geschickt, erklärte Böhringer weiter. Zwei Fahrzeuge seien vor dem Stadt-Casino stationiert worden. Die Polizeimannschaft habe mitverfolgt, wie etwa 20 bis 30 FCB-Fans von der Barfüsserkirche her überfallartig über den Platz geprescht seien und vor dem Restaurant Braunen Mutz auf die dort versammelten HSV-Fans eingeprügelt hätten. So schnell wie die Basler gekommen seien, seien sie dann auch wieder verschwunden. Re- sultat der Schlägerei: Zwei Verletzte ein Hamburger und ein Basler, die ins Kantonsspital gebracht werden mussten. Gemäss Böhringer hat die Polizei auf dem Barfi das Geschehen in den Griff bekommen, die Lage hätte sich vorerst wieder beruhigt. Vor allem sei es darum gegangen, die HSV-Fans davon abzuhalten, sichin die stark bevölkerte Steinenvorstadt zu verschieben.

Doch kam es später auf dem Birsigparkplatz (bei der Auto- drehscheibe zu einer weiteren Massenschlägerei mit FCB-Fans, bei der die dort eingesetzten sieben Polizisten mit Stühlen beworfen wurden. Als die Situation zu eskalieren drohte, zog die Polizei ihre Fahrzeuge ab. Vier FCB-Fans wurden vorübergehend im Waghof «deponiert», und dann wieder freigelassen.

Kurz vor 23 Uhr eskortierte die Polizei die HSV-Fans, die offensichtlich Angst hatten, nicht heil nach Hause zu kommen, auf dem Weg zum Bahnhof. Um 23:25 Uhr fuhr dann ihr Zug Richtung Hamburg.

 

Konsequenzen ziehen

Das Sicherheitskonzept während der Spiele im Stadion Schützenmatte habe sich bewährt, sagte i Böhringer. Solche Ereignisse wie nach dem samstäglichen Spiel habe es schon lange nicht mehr gegeben. Möglicherweise ständen sie im Zusammenhang mit Vorfällen, die es vor Wochenfrist anlässlich des ersten Spiel" des FCB in Hamburg gegeben haben könnte. Doch das entziehe sich seiner Kenntnis. Jedenfalls müsse man Konsequenzen ziehen. Die Zeitspanne von Spielschluss bis zur Abfahrt des Zuges mit auswärtigen Fans sei viel zu lang, meinte Böhringer und sieht in diesem Punkt Nachholbedarf.

 

( Artikel aus der Basellandschaftlichen Zeitung )

 

2) Ausschreitungen nach dem UIC-Spiel FCB-HSV

 

Basel. avo. Nach dein Spiel des FC Basel gegen den Hamburger Sportverein' kam es am Samstag abend in der Basler Innenstadt zu Ausschreitungen. Nach Auskunft von Wachtmeister Paul Böhringer von der Basler Polizei prügelten auf dem Barfüsserplatz rund 20 bis 30 «FCB-Fans» auf die sich dort aufhaltenden rund “50" mitgereisten Hamburger «Fans» ein.

 

Ein HSV-Anhänger und ein «FCB-Fan» erlitten dabei leichte Kopfverletzungen. Auch in der Steinenvorstadt kam es zu einer von «FCB-Fans» provozierten Schlägerei, in der unter anderem die Polizei mit Stühlen beworfen wurde. Die offensichtlich eingeschüchterten Hamburger Gäste seien auf ihre eigene Bitte von der Polizei zum Bahnof SBB begleitet worden, sagte Böhringer. Bis zu deren Abreise kurz vor Mitternacht wurden vier «FCB-Anhänger» festgenommen und danach wieder frei gelassen.

 

Im Stadion selbst war es zuvor ruhig geblieben; wie schon im Hinspiel in Lübeck war aber die Polizei in verhältnissmässig grossem Umfang (bei 3700 Zuschauern) vertreten.

 

(Artikel aus der BAZ)

 

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