Bios Tips

Die Bios 'Beep-Codes'

Alle Hauptplatinen führen vor dem Start den POST (Power On Self Test) durch. Fehler werden am Bildschirm ausgegeben. Ist diese visuelle Darstellung unmöglich, werden die Fehler über den PC-Lautsprecher gemeldet. Doch nicht immer, wenn der PC piepst, müssen Sie gleich das Schlimmste befürchten. Ein Piepton heißt meist: Alles ist o.k. Hören Sie dagegen einen (längeren) Beep-Code, ist das fast immer fatal.




AMI-Bios      Award-Bios      Phoenix-Bios

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AMI-Bios:
1 Ton: Der Selbsttest hat einen Fehler beim Speicher-Refresh festgestellt.
2 Töne: Ein Paritätsfehler in den unteren 64 KB.
3 Töne: Der Speichertest ergibt mit einem anderen Test gleichfalls einen. Fehler im unteren 64-KB-Segment.
4 Töne: Entweder ist Timer 1 defekt (verantwortlich für präzise, vom CPU-Takt unabhängige Verzögerungen), oder es liegt ein Speicherfehler im ersten 64-KB-Segment vor.
5 Töne: Die CPU verhält sich nicht so, wie sie soll.
6 Töne: Der Tastatur-Controller ist vermutlich defekt.
7 Töne: Die Meldung ist keinem speziellen Problem zuzuordnen. Die CPU funktioniert nicht so, wie sie soll.
8 Töne: Es wurde kein Grafikkartenspeicher gefunden.
9 Töne: Die aktuelle Prüfsumme des Bios-ROMs stimmt nicht mit der überein, die im ROM gespeichert ist. Im schlimmsten Fall ist das Bios defekt.
10 Töne: Beim Schreib-/Lesezugriff auf den CMOS-Baustein ist ein Fehler aufgetreten.
11 Töne: Der externe Prozessor-Cache ist defekt oder nicht vorhanden.


Award-Bios:
Das Award Bios ist sparsamer in Sachen Beep-Codes. Doch wenn es sich meldet, ist meist eine Reparatur fällig.
1 Ton: alles o.k.        
1 langer Ton, zwei kurze Töne:        
Beim POST wurde ein falscher oder gar kein Bildschirm entdeckt. Auch eine defekte oder falsch installierte Grafikkarte kann der Übeltäter sein.
2 kurze Töne: Der Selbsttest hat einen leichten Fehler erkannt, mit der Taste <F1> können Sie den Startvorgang fortsetzen. Ursache: Von der locker angesteckten Tastatur bis zur defekten Festplatte ist alles möglich

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Phoenix-Bios:

Nichts geht mehr
Tonsequenz Fehler bei(m)
1-1-3 Lesen oder Schreiben des CMOS-Bausteins
1-1-4 ROM-Bios-Prüfsumme
1-2-1 Timer-Baustein (8253)
1-2-2 DMA-Controller, Kanal 0: Adreß- und/oder Zählregister
1-2-3 Lesen oder Schreiben des DMA-Seiten-Registers
1-3-1 Arbeitsspeicher-Refresh
1-3-3 Untere 64 KB: RAM-Bausteine oder Datenleitung
1-4-2 Untere 64 KB: Parität in den ersten 64 KB
2-1-1 Untere 64 KB: Bit 0 defekt
2-1-2 Untere 64 KB: Bit 1 defekt
2-1-3 Untere 64 KB: Bit 2 defekt
2-1-4 Untere 64 KB: Bit 3 defekt
2-2-1 Untere 64 KB: Bit 4 defekt
2-2-2 Untere 64 KB: Bit 5 defekt
2-2-3 Untere 64 KB: Bit 6 defekt
2-2-4 Untere 64 KB: Bit 7 defekt
2-3-1 Untere 64 KB: Bit 8 defekt
2-3-2 Untere 64 KB: Bit 9 defekt
2-3-3 Untere 64 KB: Bit 10 defekt
2-3-4 Untere 64 KB: Bit 11 defekt
2-4-1 Untere 64 KB: Bit 12 defekt
2-4-2 Untere 64 KB: Bit 13 defekt
2-4-3 Untere 64 KB: Bit 14 defekt
2-4-4 Untere 64 KB: Bit 15 defekt
3-3-1 Register-Test DMA-Controller (Slave)
3-1-2 Register-Test DMA-Controller (Master)
3-1-3 Register-Test Interrupt Controller (Master)
3-1-4 Register-Test Interrupt Controller (Slave)
3-2-4 Tastatur-Controller
3-3-4 Test des Bildschirmspeichers
3-4-1 Bildschirminitialisierung
3-4-2 Zeilenrücklauf (Retrace)

Weiterarbeiten möglich
Tonsequenz Fehler bei(m)
4-2-1 Timer-Baustein (8253)
4-2-2 Shutdown/Restart-Test
4-2-3 Gate-A20-Test
4-2-4 Protected Mode (unerwarteter Interrupt)
4-3-1 Speichertest oberhalb 64 KB
4-3-2 Timer-Baustein (8253>, Kanal 2
4-3-4 Echtzeit-Uhr
4-4-1 Test der seriellen Schnittstellen
4-4-2 Test der parallelen Schnittstellen
4-4-3 Coprozessor (fehlt oder ist defekt)


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Überarbeitet Monday, June 08, 1998