Bios Tips

award: Chipset Features Setup

1.        Auto Configuration
Wird die automatische Konfiguration auf "Enabled" gesetzt, dann ermittelt das BIOS das Timing für die Zugriffe auf das RAM über eigene Routinen. Diese Routinen sind nicht immer optimal. In der Regel wird jedoch ein lauffähiges System konfiguriert.

Um selbst ein Feintuning der folgenden Optionen durchzuführen, müssen Sie diese Funktion unbedingt auf "Disabled" setzen.

2.        Cache Burst Read Cycle
Der Cache Burst Read Cycle gibt an, wie schnell der Prozessor Daten aus dem Cache lesen kann. Der erste Wert steht für die Übermittlung und Auswertung der Adresse, die folgenden geben die Taktzyklen für die Übermittlung der Daten an.

3.        Cache Write Cycle
Dieser Wert gibt an, wieviele Taktzyklen der Prozessor benötigt, um Daten in den Second-Level-Cache zu schreiben. Je kleiner der Wert, desto besser.

4.        DRAM Speed
Zugriff auf den Hauptspeicher: Von ,,Slowest" über ,,Slower", ,,Faster" bis hin zu ,,Fastest". Diese Einstellung beeinflußt ganz entscheidend die Systemperformance und ist mit den Testprogrammen, wie Syslnfo, direkt meßbar. Schalten Sie die Geschwindigkeit hoch, solange das System noch stabil läuft.

5.        DRAM CAS Precharge Time
            DRAM Write CAS Pulse
Diese Werte beeinflussen das Timing auf den RAM-Chips. Je kleiner die Werte, desto besser, eine Veränderung bringt jedoch kaum meßbare Erfolge.

6.        ISA BUS Clock
Dieser Bruch hinter dieser Einstellung gibt an, wie der Rechner den Systemtakt teilt, um den Takt zu ermitteln, mit dem die Zusatzkarten am ISA-Bus gefahren werden. Läuft das System zum Beispiel mit 40 MHz und steht hier 1/4 PCLK, dann werden die ISA-Karten mit 10 MHz angesteuert. Der Takt kann solange erhöht werden, bis die Karten am ISA-Bus nicht mehr zuverlässig arbeiten. Die Taktfrequenz von 7 MHz ist für ISA-Karten Standard.

7.        CPU Internal Cache
"Auto" ist hier die richtige Antwort, denn dann wird ein auf dem Prozessor vorhandener Cache direkt eingeschaltet.

8.        External Cache
Ist hier "Write Back" eingestellt, dann kann der Prozessor Daten beim Second-Level-Cache abliefern und braucht nicht darauf zu warten, bis diese Daten im Hauptspeicher gelandet sind, was bei der Option ,,Write Thru" der Fall wäre.

9.         CPU to PCI ... PCI Burst to Main Memory
Mit "Enabled" wird hier ein schneller Datentransfer zu den PCI-Karten ermöglicht.

10.        16-bit I/O Recovery Time ...
             8-bit I/O Recovery Time
Die Taktzyklen werden Zusatzkarten am ISA-Bus zur Verfügung gestellt, um Ein-/Ausgabeoperationen zu bestätigen. Eine Veränderung bringt keine nennenswerten Vorteile.

11.        Onboard Local BUS IDE ... IDE 1 Slave Mode
Diese Einstellungen betreffen den im Board integrierten IDE-Controller; und mit "Auto" werden die optimalen Einstellungen gewählt.

12.        Onboard IDE Prefetch Buffer
Wird hier "Enabled" eingetragen, dann wird auf dem Board ein RAM-Bereich aktiviert, der als Puffer für den Datentransfer von den IDE-Laufwerken arbeitet.

13.        Video BIOS Cacheable
Mit dem Aktivieren dieser Option wird der Zugriff auf die Bildschirmroutinen beschleunigt.

14.        Slow DRAM Refresh
Mit "Enable" wird der Hauptspeicher nur aufgefrischt, wenn der Prozessor gerade nicht zugreift. Gute RAM-Bausteine vertragen diese Option, bei RAM-Bausteinen zweiter Wahl kann es zu Gedächtnisverlusten kommen, was sich in unerklärlichem und sporadischem Blocken des Systems bemerkbar macht - hier hilft nur Ausprobieren.


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Überarbeitet Monday, June 08, 1998